Fit durch den Sommer

Ja, die warme Jahreszeit lockt mit allerhand Reizen. Enge T-Shirts und kurze Kleider gehören ebenso dazu, wie die Verlockung, noch einmal eine schnelle Diät einzuschieben, um am Strand auch die bestmögliche Figur zu machen.
Wer aber wirklich fit durch den Sommer kommen möchte, der sollte einige Tipps beachten, denn nicht alles macht auch fit, was Spaß macht.

Sport in der Sonne

Im regnerischen Herbst und trüben Winter fällt es den meisten deutlich schwerer, sich zu motivieren, um das Haus auch nur zu verlassen. Im Sommer dagegen lockt die Sonne und wer möchte da nicht einfach mal eine Runde laufen gehen oder Fußball spielen im Park.
Vorsicht ist jedoch gerade während der ersten warmen Tage geboten, denn so mancher überschätzt die Temperaturen (gerade gegen Abend) und beginnt die ersten warmen Tage mit einer dicken Erkältung. Abends sollte man also unbedingt noch an Jacke und Pulli denken und auch sonst ist beim sommerlichen Sport Vorsicht geboten.
Läuft man nämlich in der prallen Sonne, ist ein Hitzschlag eine durchaus reelle Gefahr. Schon ohne zusätzliche, körperliche Belastung ist das blanke Sonnenlicht auf Stunden hinaus nicht förderlich, kommt auch noch körperliche Belastung hinzu, so vervielfacht sich die Anstrengung für den Körper. Besser ist es da, im Schatten oder gar im Wald zu laufen – noch besser eignen sich die frühen Morgenstunden oder der Abend. Hier bekommt der Körper noch eine angenehme Kühlung und der Sport ist deutlich effektiver.
Dennoch verbraucht der Körper im Sommer mehr Wasser beim Sport, denn der Schweißfluss ist bei warmen Temperaturen deutlich ausgeprägter. Dagegen hilft sommerliche Sportbekleidung, die leichter ist und eine bessere Temperierung des Körpers ermöglicht, vor allem aber müssen Sportler viel trinken.
Ein halber Liter eine halbe Stunde vor dem Sport ist eine gute Faustregel, um den Körper noch einmal zu hydrieren, ehe es an die Belastung geht. Auch nach dem Sport gilt es, unbedingt wieder für Flüssigkeit zu sorgen, um die körpereigenen Reservoirs aufzufüllen.
Selbst nach einer schlaferfüllten Nacht muss der Körper durch den Schweißverlust in den Laken wieder mit Flüssigkeit versorgt werden. Der absolute Killer für den Flüssigkeitshaushalt ist übrigens Alkohol.
Sicher schmeckt das Bier im Biergarten am besten, aber der Flüssigkeitsverlust führt noch schneller zu einem langen und ungesunden Kater. Auch hier hilft viel Flüssigkeit, am besten Mineralwasser oder elektrolythaltige Getränke wie Apfelsaftschorle.

Sommerliche Ernährung

Nicht nur Getränke sind im Sommer wichtig, sondern auch die richtige Ernährung. Zwar hat der Körper bei den warmen Temperaturen meist keinen Appetit, aber eine Energieversorgung muss dennoch sichergestellt werden – am besten nicht nur in Form von Grillfleisch und Eis.
Mit frischem, sommerlichem Obst wie roten Beeren schafft man eine gute Grundlage zur Vitaminvorsorge, weißes Fleisch von Geflügel und Fisch ist sommerlich leicht und mit grünem Gemüse wird der Körper ideal mit Ballaststoffen versorgt. Dank vieler, regionaler Spezialitäten (wie dem allseits beliebten Spargel) gibt es in Deutschland besonders im Sommer eine abwechslungsreiche, regionale Spezialitätenküche.
Ein Gerücht gehört übrigens in den Keller: Dass der Körper im Sommer wegen der erhöhten Anstrengung des Kühlens mehr Kalorien benötigt als im Winter, ist ein Mythos. Der Energiehaushalt zur Temperierung ist ungefähr so hoch wie im Winter. Wer also mal ein Eis zwischendrin genießen möchte, sollte sich die Extrakalorien durch Sport verdienen. Denn am fittesten und gesündesten ist man immer dann, wenn man auch einmal genießt.

Bild: paytai

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